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Multiple Giralgeldschoepfung Drucken E-Mail
Freitag, den 11. April 2008 um 12:44 Uhr

 

Die Geschäftsbanken erzeugen (schöpfen) Geld.

Bank 1 vergibt einen Kredit an Haushalt 1 (HH1) und schreibt das Geld seinem Konto gut. HH1 begleicht damit eine Rechnung und überweist das Geld an Bank 2. -> keine Veränderung der Geldmenge

 

 

Bank 2 vergibt das Guthaben als Kredit an HH2 und schreibt den Kreditbetrag dessen Konto gut -> Die Geldmenge steigt

Dieser Vorgang (multiple Giralgeldschöpfung) könnte nun theoretisch unendlich wiederholt werden. Eingeschränkt wird dieser Vorgang nur durch die Liquiditätsreserve die die Banken bei der Zentralbank halten müssen.

Welche Geldmenge wird aus 1.000,- € Zentralbankgeld "erschaffen"? Der Liquiditätsreservesatz liegt bei 2 %

 

Bank1 
Liquiditätsreserve:
20,- €
Kreditvergabe:
980,-€
  
Bank 2 
Liquiditätsreserve:
19,60 €
Kreditvergabe:
960,40 €
  
Bank 3 
Liquiditätsreserve:
19,20 €
Kreditvergabe:
941,20 €
  
usw...... 

 

Der Prozess der multiplen Giralgeldschöpfung endet, wenn der gesamte ursprüngliche Betrag ivon 1000,- € in der Liquiditätsreserve festgelegt ist.

1.000,- € = 0,02 x Guthaben

Guthaben = 50.000,- €

Bei einem Liquiditätsreservesatz von 2 % entsteht aus einem ursprünglichen Geldvermögen von 1.000,- € durch die Geldschöpfung eine Geldmenge von 50.000,- €.

 
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